Dies sind gute Nachrichten für die weitere Entwicklung der Börsen in diesem Jahr
Mit dieser Ausgabe beleuchte ich einen breiten Kranz von für die kommenden Jahre wichtigen Einflussfaktoren.
Der Einfluss von AI auf den Arbeitsmarkt wird viel diskutiert, muss dies aber eine Zunahme der Arbeitslosigkeit bedeuten? Bisher deutet nichts darauf hin. Die Arbeitslosenzahlen sind auch in den USA bislang niedrig. Auch Lohndruck nach unten lässt sich selbst in den USA nicht nachweisen.
Ich werde daher einen breiten Abschnitt dem Arbeitsmarkt widmen, wie auch der Leistungsfähigkeit des US-Konsumenten, die je nach Bevölkerungsstruktur durchaus unterschiedlich ausfällt, aber nach wie vor strukturell fest wirkt.
Es wird für den neuen Notenbankpräsidenten Kevin Warsh kurzfristig unmöglich sein, die Zinsen zu senken. Die Entwicklung der Inflation blockiert dies, auch wenn er Donald Trump den Gefallen wohl dennoch so bald wie möglich erweisen wird wollen. Ich denke aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit für steigende kurzfristige Zinsen in den USA durch ihn besonders gehemmt werden wird, ein Grund, warum ich denke, dass US-Anleihenzinsen nach oben und der USD daraufhin nach unten gehen wird.
Die Entwicklung an den Börsen wird sehr wichtig werden
Vorab: Ich rechne in den kommenden Monaten deutlich eher mit einer starken Börsenentwicklung als mit der Gefahr eines Rückschlages. Darauf gehe ich unten im Detail ein.
Die Bewertungslage der Börsen in den USA und dabei besonders bei manchen Technologieaktien ist im historischen Vergleich ohne Beispiel. Ich tue mir schon schwer, von Bewertung der Börsen zu sprechen, weil der innere Wert vieler Papiere allzu luftig und damit nicht greifbar ist. Bepreisung ist ein teil-rationaler Akt der Marktteilnehmer, die bisweilen sehr optimistische Annahmen zugrundlegen.
Die Wirtschaftsaktivität in den USA ist hoch
Angesichts der multiplen Krisenwellen, die in den letzten 18 Monaten Trump 2.0 um die Welt gingen, ist die Lage an den Börsen, beim USD, beim US-Konsumenten und im Welthandel – erstaunlich robust.
Es gibt reichlich Anhaltspunkte dafür, dass es in den kommenden Monaten, eventuell auch 2 Jahren, eine sehr positive Entwicklung geben wird. Und hier spreche ich von der Realwirtschaft, die starke Treiber hat.
Ich empfinde es als beruhigend, dass sich die Szenarien, die ich in meinen ersten beiden Büchern entwickelt habe, in den letzten 10 Jahren tatsächlich so zugetragen haben, wie ich es im Kern vermutet habe. Mein drittes Buch, „Peitschenschlagmärkte“ halte ich ebenfalls als eintrittswahrscheinlich. Darauf sind Unternehmen, wie ich denke, nicht ausreichend vorbereitet. Nutzen Sie die Zeit, die Ihnen dazu noch bleibt.
Kurz- und mittelfristig werden das Ende der Ungewissheit in der Straße von Hormuz und eventuell in der Ukraine binnen eines Jahres und die daraus fallenden Barrieren für Investitionen und Konsum zu einer positiven Entwicklung beitragen.
Ich habe in der letzten Ausgabe darauf hingewiesen, dass insbesondere Europa und Asien Grund zur Sorge haben und ihre Energieversorgung adaptieren müssen. Dies wird zu erheblichen Investitionen führen, die diesen Wirtschaftsräumen mehr Verschuldung, aber auch steigende Investitionen und damit erhöhte Wirtschaftsaktivität zukommen lassen werden.
Wir erleben einen Investitionsrausch, schon jetzt in den USA und teilweise in China, dieser wird nun globalisiert. Die Zwanziger-Jahre werden noch gute Jahre werden. Nicht überall gleich stark und in manchen Branchen wird das nicht erlebt werden. Aber für das Große Ganze sieht es tatsächlich gut aus.




