Commodity Proxy Hedging
Der erste Schritt zum wirtschaftlichen Ausgleich von Preisrisiken bei Rohstoffen und Komponenten.
Um zu prüfen, ob und wie gut eine Sicherung für Ihre bilanzwirksamen Rohstoffrisiken möglich ist, bieten wir einen schnellen und kostengünstigen Zugang zur Messung des wirtschaftlichen Risikos, das wir aus den von Ihnen zur Verfügung zu stellenden Preisdaten errechnen. Damit wird geklärt, ob der Ansatz für Ihre Materialien in Frage kommt, und ermittelt, was eine von uns errechnete Gegenmaßnahme über den Zeitraum Ihrer Daten ergeben hätte.
Unabhängig davon, dass es für Ihre Materialien keine direkten Derivate gibt, errechnen wir mit öffentlichen Preisen gehandelter Materialderivate eine Spiegelentwicklung Ihrer Preisrisiken mit wechselnden Kombinationen von Derivaten.
Ab 3.500 € für Kunststoffe, Stahl, Papier und Holz. Sie erhalten innerhalb von 72 Stunden nach Eingang Ihrer vollständigen Daten unser geprüftes Berechnungsergebnis.
Feasibility anfordern
Alles Folgende sind Angaben auf Unternehmensebene. Ihre Preisdaten folgen später, in den Excel-Dateien, die wir Ihnen senden.
Bevor Sie absenden: Diese Zahlung wird nicht erstattet. Wenn die Analyse ergibt, dass Proxy Hedging für Ihr Material nicht möglich ist oder den von uns angestrebten Deckungsgrad nicht erreicht, dann ist das die Antwort, für die Sie bezahlt haben. Sie erhalten sie und die Belege dafür, und die Gebühr bleibt bestehen.
Konkrete Umsetzung Ihrer Anforderung einer Feasibility
1. Bitte befüllen Sie das Formular mit Ihren Basisdaten. Angaben zum Unternehmen, der Name des Materials, das wir untersuchen sollen, ob Sie Einkaufs- oder Verkaufsrisiko tragen und die Art der Datenfrequenz (täglich, wöchentlich, monatlich). Für Preisdaten mit geringerer Frequenz als monatlich stellen wir kein Angebot.
2. Sie erhalten Ihre Tabellen zum Befüllen mit Ihren Preisdaten umgehend. Dieses Excel bildet die Informationen ab, die Sie eingetragen haben, und bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Daten strukturiert zu erfassen, damit wir in dieser Struktur und aus dieser Struktur unsere Berechnungen durchführen können.
3. Sie bilden in unserer Datei die Preishistorie ab, die Sie berechnet bekommen wollen. Die Dauer dieses Schrittes liegt ganz bei Ihnen. Wichtig ist, dass Sie die Daten in der von uns vorgegebenen Struktur erfassen, um unsere Arbeit zu ermöglichen. Anschließend laden Sie die Datei über den Link hoch, den wir Ihnen mit der Tabelle senden. Was Sie benötigen: Preise je Material mit Datum, Volumen, Maßeinheit und Preis je Einheit.
4. Wir liefern die Analyse innerhalb von 72 Stunden nach Eingang Ihrer vollständigen Daten.
Was zeigt die Analyse
Drei Fragen, beantwortet anhand Ihrer eigenen Zahlen statt anhand eines allgemeinen Modells.
Wie hoch ist Ihr Rohstoffrisiko? Gemessen an Ihrer eigenen Preishistorie berechnen wir die Entwicklung Ihres wirtschaftlichen Risikos, den Risikoindex, der auszugleichen ist.
Ist eine Gegenmaßnahme möglich? Risiken lassen sich modellieren und abdecken. Es kann jedoch sein, dass Ihr Material oder Ihre Komponente nicht darstellbar ist, weil die Daten zu ungenau oder zu selten vorhanden sind. Wir benötigen mindestens monatliche Preisdaten über mindestens zehn Jahre zurück. Je weiter zurück und je feingranularer die Preisdaten vorliegen, desto eher und besser ist die Berechnung einer Gegenmaßnahme möglich.
Wie gut lässt sich Ihr wirtschaftliches Risiko abdecken? Wie effizient wäre der Schutz der Gegenmaßnahme ausgefallen? Wir berechnen das für den Zeitraum ab 2020, wenn Ihre Zeitreihe mindestens ab 2014 zur Verfügung steht; sechs Trainingsjahre benötigen wir, um adäquate Berechnungen durchführen zu können. Das Ziel ist es, 80 bis 90 % des Preisschwankungsrisikos zu reduzieren, sofern Ihre Daten geeignet sind und unsere Berechnungslösung dies auch umsetzen kann.
Diese Ergebnisse beschreiben, wie sich der Ansatz gegenüber bereits eingetretenen Preisen verhalten hat. Sie sind eine Aufzeichnung, keine Prognose.
Ihre Daten bleiben bei uns. Sie werden nicht weitergegeben und, wenn Sie nicht binnen drei Monaten einen Auftrag erteilen, auch gelöscht. Sollten Sie sich später doch für eine Umsetzung entscheiden, fällt die Gebühr für die nochmalige Berechnung erneut an.
Was Sie erhalten
Ein Analysedokument auf Basis Ihrer Daten, pro angefordertem Material. Es enthält vier relevante Ergebnisse.
1. Ihr Risikoindex, quantifiziert. Wir berechnen den gewichteten durchschnittlichen Preis des Materials und bestimmen daraus Ihr spezifisches wirtschaftliches Risiko, ausgedrückt als Risikoindex.
2. Das Abbild dieses Risikos. Wir zeigen im Vergleich dazu die Entwicklung gewichteter Körbe, die im Beobachtungszeitraum aus handelbaren Instrumenten in wechselnder Zusammensetzung gebildet werden, um diesen Risikoindex zu spiegeln.
3. Vergleichende Aufzeichnung Jahr für Jahr. Entsprechend der Datenreihe, die Sie uns übermitteln, erhalten Sie ab Anfang 2020 eine vergleichende Darstellung von Risikoindex und Proxyindex für jedes Jahr.
4. Tabellarische Darstellung der Ergebnisse. Sie erhalten auch eine Berechnung, die darstellt, wie sich die mögliche Ausgleichslösung im Verhältnis zum Risikoindex entwickelt hat.
Welche Fassung Sie erhalten, hängt vom Ziel ab, das Sie für dieses Material festlegen. Hedging verfolgt Ihr Preisrisiko eng, schützt die Bilanz und nimmt die damit verbundenen Cashflow-Schwankungen in Kauf. Optimierung schützt die Bilanz in negativen Phasen und führt nicht notwendigerweise zu Nachteilen beim Cashflow, wenn sich die Preise zu Ihren Gunsten bewegen. Aufzeichnung und Ergebnis sehen je nach Wahl unterschiedlich aus.
Preis für die Erstellung einer Feasibility-Berechnung
Jedes Material wird einzeln analysiert und einzeln abgerechnet. Sie fordern also für jedes Material eine eigene Datentabelle an. Eine Anfrage über zwei Materialien bedeutet im Ergebnis zwei Analysen, die auch separat abgerechnet und bezahlt werden.
3.500 €
pro Material
Kunststoffe, Stahl, Papier, Holz
4.900 €
pro Material
Jedes andere Material
Für Kunststoffe, Stahl, Papier und Holz haben wir bereits Codes für andere Kunden erarbeitet und können diese einsetzen; die Daten anderer Kunden bleiben dabei selbstverständlich proprietär. Das erlaubt eine rasche Bearbeitung und Kontrolle der Ergebnisse, sodass die Übermittlung auch schneller erfolgen kann als nach 72 Stunden. Für jedes andere Material müssen wir eigene Codes erarbeiten.
Die Zahlung ist mit dem Absenden der Anfrage fällig und wird nicht erstattet. Die Feasibility-Analyse ist die Arbeit, nicht die Zusage eines positiven Ergebnisses. Wenn das Ergebnis lautet, dass der Ansatz für Ihr Material nicht passt, erhalten Sie diese Antwort und die Belege dafür. Wir konnten bislang für jede Aufgabe eine Lösung finden. Wir können aber auch auf eine unlösbare Aufgabe stoßen.
Was passiert nach positiver Feasibility
Die Umsetzung ist ein eigener Schritt und eine eigene Entscheidung und bedeutet dann auch eine vertragliche Umrahmung der Zusammenarbeit.
Im Überblick: Sie stellen sicher, dass wir nicht nur Ihre historischen Preisdaten erhalten, sondern auch fortlaufend neue Preise, die wir benötigen, um Ihren Risikoindex laufend zu berechnen und die Proxylösungen berechnen und übermitteln zu können.
Wir schulden eine Rechenleistung, nicht die Umsetzung des Kaufs oder Verkaufs von Rohstoffkontrakten.
Ein Vermögensverwalter oder eine Bank wählt die konkreten Kontrakte aus und übermittelt die Auswahl Ihnen und uns zur Kontrolle. Der Vermögensverwalter oder die Bank beauftragt einen Broker mit der Ausführung der benötigten Käufe und Verkäufe entsprechend der von uns errechneten prozentuellen Aufteilung, unter Nennung der konkreten Kontrakte und der Anzahl an Kontrakten, die an der Börse auszuführen sind. Sie erhalten die Möglichkeit zur Kontrolle der Auswahl, bevor etwas ausgeführt wird. Sie haben Einblick in das Handelskonto, das Marginkonto und die Echtzeitanzeige Ihres Portfolios zur Proxyabdeckung Ihres wirtschaftlichen Risikos.
Die Beteiligten und ihre Rollen, wer Ihre Einkaufsdaten sehen kann und was passiert, wenn Sie einer Auswahl widersprechen, erklären wir in unseren FAQ.